

Lukas Schneider
Kryptoexperte, der komplexe Theorie in klare Leitfäden verwandelt.
Was ist eine Auszahlungsadresse?
Inhaltsverzeichnis
Wir setzen unsere Reihe zu Krypto-Terminologie fort, und heute konzentrieren wir uns auf die Auszahlungsadresse. Sie ist dasselbe wie eine Krypto-Wallet-Adresse—eine eindeutige Kennung, die verwendet wird, um Kryptowährungen von deiner Wallet an eine andere zu übertragen. Wie eine Auszahlungsadresse aussieht, wie du sie findest und wie du sie teilst—darüber sprechen wir in diesem Artikel.
Die Auszahlungsadresse bestimmen
Eine Auszahlungsadresse ist eine bestimmte Identifikationsnummer, die vom Empfänger oder von deiner eigenen externen Wallet bereitgestellt wird und an die Gelder von einer Börse oder Wallet gesendet werden. Wenn du eine Auszahlungsadresse erhalten musst, öffne die Wallet-App auf deinem Smartphone oder besuche die Website und suche die Adresse für das Netzwerk heraus, das du für die Auszahlung verwenden möchtest.
Schauen wir uns genauer an, was eine Auszahlungsadresse ist und wie sie aussehen kann, am Beispiel von Bitcoin und USDT als den am stärksten nachgefragten Assets.
Bitcoin
Eine BTC-Adresse besteht aus 27 bis 34 Zeichen. Sie kann verschiedene Formate haben, die sich in Bezug auf Transaktionsgebühren und Geschwindigkeit unterscheiden:
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Legacy-Adressen (P2PKH). Sie beginnen mit „1“; Beispiel: ‘1A1zP1eP5QGefi2DMPTfTL5SLmv7DivfNa’. Dies ist das älteste Format von Bitcoin-Adressen, das fast überall unterstützt wird, aber in Bezug auf Gebühren weniger effizient ist—Transaktionen mit solchen Adressen nehmen viel Blockspace ein.
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Native-SegWit-Adressen (Bech32). Sie beginnen mit „bc1q“; Beispiel: ‘bc1qw508d6qejxtdg4y5r3zarvary0c5xw7kygt080’. Dies ist für viele Wallets der moderne Standard, da er eine höhere Gebühreneffizienz als andere Formate und ein besseres System zur Fehlererkennung bietet.
USDT
USDT-Adressen unterscheiden sich im Gegensatz zu BTC-Adressen je nach Netzwerk, in dem die Transaktion stattfindet. So beginnt der USDT TRC-20-Standard im TRON-Netzwerk mit „T“. Für EVM-Blockchains wie Ethereum, Binance Chain, Avalanche und Polygon sowie deren Tokens, zum Beispiel USDT ERC-20, wird dir außerdem eine einzelne Adresse zugewiesen, die mit „0x“ beginnt.
So können USDT-Adressen in verschiedenen Standards aussehen:
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TRON-Netzwerk (TRC-20): ’TQn9Y2khEsLJW1ChVWFMSMeRDow5KcbLSE’.
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Ethereum-, Binance-Chain-, Avalanche- und Polygon-Netzwerke (ERC-20 und BEP-20): ’0x742d35Cc6634C0532925a3b8D4C9db96C4b4d8b6’.
Stelle sicher, dass die von dir verwendete Auszahlungsadresse dem USDT-Standard entspricht, den du sendest. Das Vermischen von Standards kann zum Verlust von Geldern führen.
Wie erhält man eine Auszahlungsadresse?
Da Online-Krypto-Wallets am beliebtesten sind, zeigen wir den Ablauf anhand dieses Beispiels.
Das solltest du tun, wenn du planst, Kryptowährungen an eine andere Wallet auszuzahlen:
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Wähle eine Krypto-Wallet für die Auszahlung aus. Wähle einen Anbieter und achte dabei auf unterstützte Coins, Gebühren und Sicherheitsmaßnahmen. Ein gutes Beispiel ist die Cryptomus Wallet, mit der du mehr als 120 Coins kaufen, speichern, senden und empfangen kannst, darunter Bitcoin und beliebte Stablecoins. Ein Bonus: Überweisungen an Wallets innerhalb der Plattform sind kostenlos, und um Assets an externe Wallets auszuzahlen, musst du nicht die native Coin besitzen, um die Gebühr zu bezahlen. Sicherheitsmaßnahmen wie 2FA, PIN-Codes und starke Verschlüsselung sorgen für den Schutz der Wallet, sodass du deine Kryptowährungen beruhigt verwalten kannst.
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Richte die Wallet ein. Registriere dich auf der Website oder in der App des Anbieters und schließe ein einmaliges KYC-Verfahren ab, um Zugriff auf die Wallet und die wichtigsten Funktionen zu erhalten.
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Erhalte eine Auszahlungsadresse. Sobald die Wallet eingerichtet ist, gehe zum Bereich „Receive“. Hier kannst du die Coin und das Netzwerk auswählen, in dem du Gelder empfangen möchtest. Zum Beispiel Bitcoin, wenn du BTC empfangen möchtest. Danach musst du diese Adresse nur noch für eine zukünftige Transaktion speichern.
Sehen wir uns diesen Prozess nun genauer an, der Einfachheit halber am Beispiel des Anbieters Cryptomus:
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Melde dich bei deinem Cryptomus-Konto an oder registriere dich, falls du noch kein Konto hast.
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Suche unter dem Dashboard nach dem Button „Receive“.

- Klicke auf den Button und öffne ein neues Menü. Hier musst du eine Krypto-Wallet auswählen sowie das verfügbare Netzwerk und die Art des Empfangs festlegen;

- Sobald du alle Filter ausgefüllt hast, findest du ganz unten deine Adresse in einem speziellen Feld. Kopiere die Wallet-Adresse und teile sie mit dem Absender, um die Übertragung der Kryptowährung zu erhalten. Du kannst die Wallet-Adresse einfach kopieren oder sie mithilfe eines QR-Codes teilen.

Das Verständnis der Grundlagen des Auszahlungsprozesses ist für jeden wichtig, der in der Welt der Kryptowährungen aktiv ist. Während du deine Reise im Krypto-Bereich fortsetzt, solltest du immer daran denken, deine Wallet durch die Aktivierung von 2FA und die Erstellung eines starken Passworts abzusichern, um deine digitalen Assets zu schützen.
Wir hoffen, dass dieser Artikel dir geholfen hat zu verstehen, was eine Auszahlungsadresse ist. Hinterlasse gerne einen Kommentar!
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