
Was ist eine EVM-Wallet?
Inhaltsverzeichnis
EVM-kompatible Netzwerke unterstützen einen großen Teil der heutigen Kryptoaktivität. Blockchains, die auf der Ethereum Virtual Machine basieren, ermöglichen es Nutzern, Tokens zu senden, dezentrale Anwendungen zu nutzen und Assets zwischen verschiedenen Ökosystemen zu übertragen. Um diese Tokens zu speichern und zu verwalten, benötigen Sie eine kompatible EVM-Wallet. Dieser Leitfaden erklärt, was eine EVM-Wallet ist und wie Sie eine erstellen können.
Was ist eine EVM?
EVM, oder Ethereum Virtual Machine, ist das System, das Smart Contracts ausführt und Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain verarbeitet. Ein wichtiger Aspekt der EVM ist ihr standardisiertes Framework. Dadurch können andere Blockchains dieselbe Umgebung integrieren und weiterhin mit Ethereum-Tools sowie dezentralen Anwendungen arbeiten.
Vereinfacht gesagt funktioniert die EVM als Rechenebene des Netzwerks. Sie verarbeitet die Anweisungen von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen und speichert das Ergebnis anschließend auf der Blockchain.
Anstatt sich auf einen zentralen Server zu verlassen, funktioniert die EVM über ein globales Netzwerk verteilter Nodes. Jeder Node überprüft und verarbeitet dieselben Transaktionen. Dieser Ansatz erhöht die Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber Manipulation, Ausfällen und einzelnen Fehlerpunkten.
Was ist eine EVM-Wallet?
Eine EVM-Wallet ist eine Krypto-Wallet, die für Blockchains entwickelt wurde, die auf der Ethereum Virtual Machine laufen. Sie ermöglicht es Nutzern, Assets zu speichern, zu senden und zu empfangen, die mit EVM-Netzwerken kompatibel sind. Außerdem erlaubt sie die Verbindung mit dApps, die innerhalb desselben Ökosystems betrieben werden.
Auf den ersten Blick funktioniert sie ähnlich wie eine normale Krypto-Wallet. Der Unterschied liegt in der Unterstützung mehrerer Blockchains, die denselben Virtual-Machine-Standard verwenden. Dadurch können Nutzer mehrere Tokens, die dem ERC-20-Standard folgen, in einer einzigen Wallet verwalten, darunter:
- Ethereum
- Polygon
- BNB Chain
- Avalanche C-Chain
- Arbitrum
- Optimism
Diese Struktur macht es unnötig, für jedes Netzwerk eine separate Wallet zu erstellen. Nutzer können zwischen verschiedenen Blockchains wechseln, während sie dieselbe Adresse und dasselbe Konto behalten. Dasselbe gilt für dezentrale Anwendungen, da viele große DeFi-Plattformen und NFT-Marktplätze auf EVM-Netzwerken aufgebaut sind und diese vollständig unterstützen.
Solche Wallets lassen sich meist in zwei Kategorien einteilen. Hot Wallets funktionieren online und sind häufig als mobile Apps oder Browser-Erweiterungen verfügbar, was sie besonders benutzerfreundlich und praktisch für den täglichen Einsatz macht. Cold Wallets sind Offline-Geräte, ähnlich wie USB-Sticks, die einen starken Schutz für die langfristige Aufbewahrung bieten. Für Einsteiger oder aktive Trader sind Hot Wallets oft eine praktische Wahl, da viele moderne Anbieter solide Sicherheit mit einfacher Zugänglichkeit kombinieren.
Was ist eine EVM-Wallet-Adresse?
Eine EVM-Wallet-Adresse ist eine eindeutige Kennung, die zum Senden und Empfangen von Assets auf EVM-kompatiblen Blockchains verwendet wird. Sie besteht aus einer langen Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen, beginnt mit „0x“ und ist in der Regel 42 Zeichen lang. Hier ein Beispiel für eine EVM-Wallet-Adresse:
0x4cbe58c50480e9d56c0a1f8e7d3a1e2b9f4d7c8a
Diese Adressstruktur wird von allen EVM-Netzwerken verwendet. Daher kann dieselbe Adresse genutzt werden, um Assets auf anderen kompatiblen Netzwerken zu empfangen. Es ist jedoch wichtig, beim Transfer das richtige Netzwerk auszuwählen, da eine falsche Auswahl zum Verlust von Geldern führen kann. Diese Adresse können Sie außerdem mit jeder Person teilen, die Ihnen Tokens senden möchte.

Arten von EVM-Wallets
EVM-Wallets werden in der Regel in zwei Haupttypen unterteilt.
-
Custodial: Diese verwalten die privaten Schlüssel für Sie und erleichtern dadurch den Zugriff auf Ihre Krypto-Assets. Viele bieten außerdem zusätzliche Funktionen wie Trading, Staking oder Portfolio-Management.
-
Non-custodial: Diese geben Ihnen die direkte Kontrolle über Ihre privaten Schlüssel. Das bedeutet mehr Kontrolle, aber auch die volle Verantwortung für die Sicherheit. Der Verlust der Schlüssel oder unzureichend gesicherte Backups führen zum dauerhaften Verlust der Gelder.
Beide Optionen sind weit verbreitet, und es gibt zahlreiche Anbieter auf dem Markt. Die Entscheidung hängt hauptsächlich von Ihren Prioritäten ab. Es ist erwähnenswert, dass Cryptomus eine custodial EVM-Wallet anbietet, die aufgrund ihrer einfachen Benutzeroberfläche und soliden Sicherheitsfunktionen besonders für Einsteiger geeignet sein kann. Zusätzlich ermöglicht sie provisionsfreie Transfers innerhalb der Plattform und bietet Funktionen wie einen integrierten Konverter, einen Blockchain-Explorer sowie Zugang zu einem Spot Exchange und P2P-Trading.
Wie erstellt man Schritt für Schritt eine EVM-Wallet?
Die Einrichtung einer Wallet kann je nach Plattform leicht unterschiedlich aussehen, der grundlegende Ablauf ist jedoch sehr ähnlich. Um eine EVM-Wallet zu erstellen, folgen Sie diesen Schritten:
- Wählen Sie einen Wallet-Anbieter.
- Erstellen Sie ein Konto.
- Sichern Sie es mit einer PIN und aktivieren Sie 2FA.
- Schließen Sie gegebenenfalls die KYC-Verifizierung ab.
- Laden Sie Guthaben in Ihre Wallet.
Danach können Sie Assets senden und empfangen oder Funktionen wie Trading und Staking erkunden. Die Wallet-Adresse wird automatisch generiert und ist normalerweise in Bereichen wie „Receive“ zu finden.
Nun haben Sie ein besseres Verständnis davon, was eine EVM-Wallet ist und wie sie zur Verwaltung von Tokens über mehrere kompatible Netzwerke hinweg genutzt werden kann. Achten Sie bei der Wahl eines Anbieters auf Sicherheitsfunktionen sowie zusätzliche Tools wie Staking, Spot-Trading oder einen integrierten Konverter.
Wir hoffen, dieser Leitfaden war hilfreich. Sie können gerne unten Fragen stellen oder Feedback hinterlassen.
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